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	<title>EPBC - Blog</title>
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		<title>Arabische Notizen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 15:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachfolgender Text aus: Pulst/Finkbeiner: Arabische Notizen, 2011. Im Blickpunkt steht ein Konzept. Angewendet wurde es • in Libyen in Zusammenarbeit mit der FH-Bocholt und der Firma Ferrostaal • in Ägypten mit der Universität Kairo und Vodafone Ägypten • in Syrien an der Universität Aleppo mit lokalen Mobilfunkprovidern Dieses Konzept kann dazu beitragen, die Hochschulausbildung praxisgerechter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Nachfolgender Text aus: Pulst/Finkbeiner: Arabische Notizen, 2011.</em></p>
<p> Im Blickpunkt steht ein Konzept. Angewendet wurde es<br />
•	in Libyen in Zusammenarbeit mit der FH-Bocholt und der Firma Ferrostaal<br />
•	in Ägypten mit der Universität Kairo und Vodafone Ägypten<br />
•	in Syrien an der Universität Aleppo mit lokalen Mobilfunkprovidern</p>
<p>Dieses Konzept kann dazu beitragen, die Hochschulausbildung praxisgerechter zu gestalten. Beteiligt sind Hochschule(n) und Wirtschaft, also Professoren, Studierende und fachkompetente Vertreter von Firmen, die IT produzieren oder anwenden. Seit Bestehen von Massenhochschulen und Gründung von Fachhochschulen ertönt der Ruf nach mehr Praxisanbindung. Mit dem Fortschreiten der Technik, zunehmender Spezialisierung und Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge wurden die Töne lauter. Es geht im Folgenden darum, einen Weg zur Kooperation zwischen Hochschule und Wirtschaft zu beschreiben, mit dem Ziel, die Berufsfähigkeit der Bachelorabsolventen zu steigern.</p>
<p>These: Nur gemeinsam sind Hochschule und Wirtschaft in der Lage, Studenten für die heutigen beruflichen Anforderungen zu qualifizieren. </p>
<p>Das gilt insbesondere für Hochschulen mit Anwendungsorientierung und – eingeschränkt auch für die Bachelorstudiengänge – an Universitäten, sofern sich diese entschieden haben, ihrem Bildungsangebot einen anwendungs- orientierten Zweig hinzuzufügen.<br />
Angewandt wurde das Konzept erstmals im arabischen Raum. Es scheint ziemlich wahrscheinlich, dass die Nordafrika-Nahost-Region (MENA), auch wenn in ihr derzeit gewaltige politische Umwälzungen stattfinden, in Zukunft für Europa und damit auch für Deutschland an Bedeutung gewinnt.</p>
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		<title>DAAD-Projekt in Kairo und Aleppo</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 12:34:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der zweite Teil des DAAD Beraterprojekts mit dem Schwerpunkthema „Enterprise Content Management (ECM)“ wird im Herbst dieses Jahres in Zusammenarbeit mit der Universität Kairo stattfinden. Die ursprünglich für die Universität Aleppo in Syrien geplante Vorgehensweise ist ohne weiteres mit anderer Fragestellung und neuen Lösungsvorschlägen auch in Ägypten anwendbar. Der auf Syrien zugeschnittene Trailer „Kontextlernen“ beschreibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der zweite Teil des DAAD Beraterprojekts mit dem Schwerpunkthema „Enterprise Content Management (ECM)“ wird im Herbst dieses Jahres in Zusammenarbeit mit der Universität Kairo stattfinden.</p>
<p>Die ursprünglich für die Universität Aleppo in Syrien geplante Vorgehensweise ist ohne weiteres mit anderer Fragestellung und neuen Lösungsvorschlägen auch in Ägypten anwendbar. Der auf Syrien zugeschnittene Trailer „Kontextlernen“ beschreibt die Methode, erläutert eine Möglichkeit der Kooperation zwischen Hochschule und Wirtschaft, um die Berufsfähigkeit der Bachelor zu steigern.</p>
<p>Teja Finkbeiner </p>
<table>
<tr>
<td> <a href="http://www.eddapulst.de/sc/video_deutsch.html" target="_blank"> <img src="http://www.eddapulst.de/img/icon/deutsch.jpg" alt="pfeil link"> </a></td>
<td> <a href="http://www.eddapulst.de/sc/mehr_arab.html" target="_blank"> <img src="http://www.eddapulst.de/img/icon/arabisch.jpg" alt="pfeil link"> </a></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.eddapulst.de/sc/video_deutsch"><font color="5db4bd">Deutsch</font></a></td>
<td><a href="http://www.eddapulst.de/sc/video_deutsch"><font color="5db4bd">Arabisch</font></a></td>
</tr>
</table>
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		<title>DAAD Projekt in Kairo und Aleppo</title>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 20:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>

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		<description><![CDATA[Der für März 2011 geplante zweite Teil des DAAD Beraterprojekts mit dem Schwerpunkthema „Enterprise Content Management (ECM)“ an den Universitäten Kairo und Aleppo wurde wegen der labilen politischen Lage verschoben. Mit Firmenvertretern aus Deutschland , Syrien und Ägypten, die ihre Mitwirkung zugesagt hatten, und dem Professorenteam aus den beteiligten Hochschulen (FH Gelsenkirchen, Uni Aleppo, Uni [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der für März 2011 geplante zweite Teil des DAAD Beraterprojekts mit dem Schwerpunkthema „Enterprise Content Management (ECM)“ an den Universitäten Kairo und Aleppo wurde wegen der labilen politischen Lage verschoben.</p>
<p>Mit Firmenvertretern aus Deutschland , Syrien und Ägypten, die ihre Mitwirkung zugesagt hatten, und dem Professorenteam aus den beteiligten Hochschulen (FH Gelsenkirchen, Uni Aleppo, Uni Kairo) kam man überein, Konferenz und Workshop auf September dieses Jahres zu verschieben. Einigkeit bestand darüber, dass es zu Zeiten politischer revolutionärer Umwälzungsprozesse die beste Lösung ist, das Projekt erst einmal auf kleiner Flamme weiter zu führen, das heißt, verstärkt die Sharepoint-Plattform für fachliche Zusammenarbeit zu nutzen. Bei der Entscheidung, den Märztermin zu verschieben, spielten noch „Störfaktoren“ eine Rolle, die mit der der besonderen innenpolischen Situation in Syrien zusammenhängen.<br />
Das äußerst harte Vorgehen syrischer Sicherheitskräfte gegen Demonstranten spricht dafür, dass das Regime in Damaskus ein Überspringen der Protestwelle befürchtet, die inzwischen ganz Nordafrika, den Jemen und den Inselstaat im Persischen Golf, Bahrain, erfasst hat. Allgemeines Misstrauen gegenüber Ausländern wird von der Regierung geschürt, die auch immer wieder Anstrengungen unternimmt, das für Verbreitung und Organisation der Freiheitsbewegung so wichtige Soziale Netzwerk „Facebook“ zu stören.<br />
Funktionsträger befürchten Überwachung ihrer Auslandskontakte durch den Syrischen Geheimdienst. Entsprechend verklausuliert die Kommunikation mit syrischen Gesprächspartnern. Anmerkungen, wie „ die Sicherheit für Besucher aus dem Ausland könne derzeit nicht im gewünschten Maß gewährleistet werden“, kann man auch so interpretieren: Die Türen sind nicht grundsätzlich verschlossen, aber man möge jetzt einmal vorübergehend von Besuchen absehen.</p>
<p>Teja Finkbeiner </p>
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		<title>DAAD-Projekt in Kairo und Aleppo</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 08:48:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Feb. 2011: Revolution in Tunesien, Proteste in Algerien, Jordanien und im Jemen, Umbruch in Ägypten. Fast ganz Nordafrika und Nahost ergriffen von einer politischen Schockwelle. Nichts scheint mehr unmöglich in der Region. Eine Bewegung, die von einer jungen Bevölkerung ins Leben gerufen wurde, die nach Zukunftsperspektiven sucht. Vor diesem Hintergrund erscheint das DAAD Projekt „Hochschul-Industrie-Netzwerk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Feb. 2011: Revolution in Tunesien, Proteste in Algerien, Jordanien und im Jemen, Umbruch in Ägypten. Fast ganz Nordafrika und Nahost ergriffen von einer politischen Schockwelle.</p>
<p>Nichts scheint mehr unmöglich in der Region. Eine Bewegung, die von einer jungen Bevölkerung ins Leben gerufen wurde, die nach Zukunftsperspektiven sucht. Vor diesem Hintergrund erscheint das DAAD Projekt „Hochschul-Industrie-Netzwerk für angewandte IT&#8221; in anderem Licht. Partnernetzwerke aus deutschen, syrischen, ägyptischen Hochschulen und einer Wirtschaft, die mit Investitionen in neue Technologien Hochschulabgängern Berufschancen bietet, sind jetzt wichtiger denn je.</p>
<p>Die Leute auf den Straßen von Kairo, Suez und Alexandria brauchen mehr als Sympathiebekundungen.</p>
<p>14.Februar<br />
Eine Handvoll Internet-Aktivisten hat diese Protestbewegung ins Rollen gebracht. Achtzehn Protesttage hat es gebraucht, das Mubarakregime zum Einsturz zu bringen. Es gab mehr als dreihundert Tote und Tausende von Verletzten. Die Zerstörung des alten Systems ist gelungen. Jetzt kommt die Übergangszeit. Und man darf hoffen, dass es gelingt, eine neue tragfähige Ordnung zu schaffen. Die privilegierten Generäle sind jetzt an der Macht. Das Parlament wurde aufgelöst. Noch weiß man nicht, wer in Zukunft in Kairo das Sagen hat.</p>
<p>Teja Finkbeiner </p>
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		<title>Industry-University Cooperation MENA Region</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 16:58:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Aleppo, Kairo: 13. – 28.09.2010 Industry-University Cooperation “Mobile Business in Syrien und Ägypten” Die globale Kommunikationsinfrastruktur eröffnet Ländern, die über ein entsprechendes Bildungsniveau verfügen eine Vielzahl von neuen Spielformen des Wirtschaftens Bei der Untersuchung von Kooperationsformen zwischen Ländern unter- schiedlicher kultureller Wurzeln und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Industrie in Ländern des Nahen Ostens, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aleppo, Kairo: 13. – 28.09.2010</p>
<p>Industry-University Cooperation “Mobile Business in Syrien und Ägypten”</p>
<p>Die globale Kommunikationsinfrastruktur eröffnet Ländern, die über ein entsprechendes Bildungsniveau verfügen eine Vielzahl von neuen Spielformen des Wirtschaftens</p>
<p>Bei der Untersuchung von Kooperationsformen  zwischen Ländern unter- schiedlicher kultureller Wurzeln  und  Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Industrie in  Ländern des Nahen Ostens, erwiesen sich die Universitäten Aleppo und  Kairo als ideale Partner für ein Beraterprojekt über wirtschaftlich  nutzbare Informationstechnologie.  Neuen Strömungen aufge-schlossene  Hochschulen, einschlägige  Industrie in der Nähe, die erklärte Absicht,  in der Weltwirtschaft einen festen Platz einzunehmen, waren die  Hauptgründe dafür,  Absichtserklärungen Taten folgen zu lassen. Der  Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) unterstützt das Projekt. Es  firmiert unter dem Namen „Hochschul-Industrie-Netzwerk für angewandte IT  und Management in Syrien und Ägypten“.<br />
Was steckt dahinter? Ein Partnernetzwerk soll Realität werden. Beteiligt  sind: University of Aleppo (Prof. Dr. M. Alhamid),  FH Gelsenkirchen  (Prof. Dr.E.Pulst) , Cairo University (Prof. Dr. Galal)  und Firmen wie  Vodafone, Syriatel, MTN. Letztere haben hochrangige Vertreter nach  Aleppo beordert, um am Eröffnungsworkshop teilzunehmen, der vom 15. bis  16.9. an der Uni Aleppo stattfand und in ähnlicher Form am 21.9. in  Kairo. Zentrales Thema der Veranstaltungsreihe: Mobile  Informationstechnologie. Die Professoren und Fachleute der  Industrie  präsentierten modernste Technik, Anwendungs- möglichkeiten und Trends.  Dieses Wissen aus Theorie und Praxis bildet die Grundlage für die sich  anschließende Arbeit der studentischen Workshop- teilnehmer. Sie nämlich  sollen in Arbeitsgruppen Szenarien entwickeln und damit mithelfen, neue  Anwendungsfelder zu erschließen und diese in verschiedenen Versionen zu  präsentieren. Damit nach dem Workshop die Entwicklungsarbeit in den  Teams fortgesetzt werden kann, wurde im EPBC-Labor der  Mitwirkung von  Studenten eigens eine elektronische Kollaborationsplattform  erstellt.   Diese auf ‚Sharepoint’ basierende Plattform ermöglicht allen Beteiligten  den Erkenntnisstand voranzutreiben und Fortschritte zu beobachten. Im  März 2011 geht es weiter mit einem neuen Workshop und neuen Firmen:  Thema: ECM, Portale, Web 2.0. Im September 2011 steht E-Learning auf dem  Programm.<br />
Teja Finkbeiner</p>
<table>
<tr>
<td><img src="/img/aleppo/unialeppo.jpg" width="163" height="123"  alt="Universität Aleppo"></td>
<td></td>
<td><img src="/img/aleppo/workshopaleppo.jpg" width="218" height="123" alt="Universität Aleppo"></td>
</tr>
<tr>
<td>Aleppo University</td>
<td></td>
<td>Workshop University Aleppo</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td><img src="/img/aleppo/unicairo.jpg" width="163" height="123" alt="Universität Aleppo"></td>
<td></td>
<td><img src="/img/aleppo/workshopcairo.jpg" width="218" height="123" alt="Universität Aleppo"></td>
</tr>
<tr>
<td>Cairo University</td>
<td></td>
<td>Workshop University Cairo</td>
</tr>
</table>
<p></p>
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		<title>Smarter Planet &#8211; London, Mai 2010</title>
		<link>http://eddapulst.de/wordpress/?p=313</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 09:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach festlichem Empfang im Imperial College tagten im Gebäude der Royal Geographic Society namhafte Wissenschaftler aus aller Welt. Geladen hatte die International Business Machines Corporation, IBM. Das Thema: Smarter Planet. Das Motto: Forward Thinking – nach vorne denken. „Smarter Planet“, der Begriff steht für eine Idee, eine Vision, einen Prozess. Dahinter verbirgt sich aber auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach festlichem Empfang im Imperial College tagten im Gebäude der Royal Geographic Society namhafte Wissenschaftler aus aller Welt. Geladen hatte die International Business Machines Corporation, IBM. Das Thema: Smarter Planet. Das Motto: Forward Thinking – nach vorne denken.</p>
<p>„Smarter Planet“, der Begriff steht für eine Idee, eine Vision, einen Prozess. Dahinter verbirgt sich aber auch die Forderung, ja die zunehmend dringende Notwendigkeit, die unübersehbaren Probleme des blauen Planeten mit Intelligenz zu lösen. Groß ist die Liste der Probleme, und sie erfassen alle Lebensbereiche. Ob in der Welt der Politik, der Finanzen, der Produktion, ob es die Bereiche Gesundheit, Sicherheit, Verstädterung, Verkehr zu Lande, Luft und Wasser betrifft, ob es um den Schutz des Lebensraumes geht, um Ressourcen wie Öl, Wasser Sonnenenergie, falsch angepackt, mündet alles in Krisen, die sich in einer vernetzten globalisierten Welt mit unglaublicher Geschwindigkeit über den Globus ausbreiten. Die Finanzkrise, Klimawandel, Energieknappheit und Versorgungsengpässe sind nur einige Beispiele. Die Menschheit, so sagen die Vordenker von IBM, steht vor gewaltigen ökonomischen, sozialen und technischen Herausforderungen. Deshalb hat vor zwei Jahren IBM einen Dialog angestoßen: „Veränderungen für eine bessere Welt.“ Der US Soft- und Hardware-Gigant hat große Erfahrung im Sammeln, Analysieren und praktischer Umsetzung sowie Anwendung von wissenschaftlichen Daten. In Kürze, so hat man errechnet, verfügt die Welt über die unvorstellbare Datenmenge von einer Million Billionen Gigabytes (1 mit 21 Nullen). Gleichzeitig erlauben immer leistungsfähigere Hardware und Software-Analyse-Werkzeuge in Kombination mit verfeinerten mathematischen Modellen, aus diesem Datenwust Muster und Zusammenhänge herauszufiltern, und die ermöglichen es, vorauszusagen und vorwegzunehmen, wie sich globale Systeme verändern. Diese Fähigkeit auszubauen, die richtigen Konsequenzen daraus zu ziehen und in nachhaltiges Handeln umzusetzen, ist das Ziel der Initiative „Smarter Planet“. Das digitale Zeitalter hat erst begonnen. Das Alles-mit-allem-Vernetzen wird weitergehen. Menschen kommunizieren via Internet. Aber auch Systeme, Prozesse, Dienstleistungen, Organisationen mit all ihren Mikro- und Makrostrukturen werden Teil einer allumfassenden digitalen Infrastruktur und Bestandteil einer einzigen „Intelligenz“ voller Sensoren und Rechenleistung. Sicher – immer noch eine Vision eine Idee, die Sache mit dem „smarten Planeten“, aber in Ausschnitten auch schon Wirklichkeit. Achtzehnhundert Projekte wurden bereits gestartet. Jedenfalls ist klar, wo die Reise hingeht. </p>
<p>Zusammen mit Wissenschaftlern verschiedenster Fachrichtungen „nach vorne zu denken“, hat Tradition bei IBM. Diesmal hat die Firma die Professoren an einen symbolträchtigen Ort geladen. Irgendwo zwischen Buckingham Palace und Hyde Park steht das unscheinbare Backsteingebäude der Royal Geographic Society. Die altehrwürdigen Räume werden für zwei Tage zur Denkfabrik des 21. Jahrhunderts. Über den alten Möbeln hängen die Schwarzweiß- und Öl-Bilder der berühmten Männer, die unterstützt und gefördert von der 1830 gegründeten Gelehrtengesellschaft, in einer anderen Epoche aufgebrochen sind, um unter abenteuerlichen Bedingungen das Unbekannte zu erforschen: Scott, Shackleton, Livingstone, Burton, Stanley, Thesiger. Sie alle haben beträchtlichen Anteil an der Erforschung der weißen Flecken der Landkarten der Welt von Gestern. Ganz anders, aber nicht weniger spannend ist der Aufbruch der heutigen Vordenker in die neue virtuelle Wirklichkeit.</p>
<p>Teja Finkbeiner </p>
<table>
<tr>
<td><img src="http://eddapulst.de/img/london/london1.jpg" width="248" height="186"></td>
<td><img src="http://eddapulst.de/img/london/london2.jpg" width="248" height="186"></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2">Vordenken für morgen in Räumlichkeiten von gestern: Die Royal Geographic Society in London.</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://eddapulst.de/img/london/london3.jpg" width="248" height="186"></td>
<td>Academic Days in London 2010: Dekade des smarter Planeten. </td>
<tr>
</table>
]]></content:encoded>
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		<title>Erste Eindrücke aus dem Forschungssemester</title>
		<link>http://eddapulst.de/wordpress/?p=44</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 17:16:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Firmen]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
		<category><![CDATA[Prozesse]]></category>
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		<description><![CDATA[Verstrickt in den schier unlösbaren Nahost-Konflikt sind sie alle – die Länder Syrien, Jordanien und Ägypten, die ich im Rahmen meines Forschungssemesters besuchte. Ohne der detaillierten Auswertung vorzugreifen, lässt sich vorweg feststellen, dass die Professoren der dortigen Universitäten große Anstrengungen unternehmen, um Anschluss an die internationalen Bildungsstandards zu gewinnen. Verhalten ziehen betriebswirtschaftliche Sichtweisen nach westlichem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verstrickt  in den schier unlösbaren Nahost-Konflikt  sind sie alle – die Länder Syrien,  Jordanien und Ägypten, die ich im  Rahmen meines Forschungssemesters besuchte.</p>
<p>Ohne  der detaillierten Auswertung vorzugreifen,  lässt sich vorweg feststellen, dass  die Professoren der dortigen  Universitäten große Anstrengungen unternehmen, um  Anschluss an die  internationalen Bildungsstandards zu gewinnen. Verhalten  ziehen  betriebswirtschaftliche Sichtweisen nach westlichem Muster in das   universitäre Bildungswesen ein. Wie hierzulande braucht der Arbeitsmarkt   vermehrt qualifizierte Arbeitskräfte. Auch dort   sucht man nach  Mustern der Praxisanbindung in der Hochschul-Ausbildung; und  es gibt  eine Reihe beachtenswerter Ansätze, die durchaus Aufmerksamkeit   verdienen.</p>
<p>Auch  im Orient haben IT-Systeme, Internet und  Mobile Datenkommunikation, Voraussetzung  der weltweiten Vernetzung,  Einzug gehalten. Mit Tochter- gesellschaften,  Niederlassungen und  Beteiligungen zeigen deutsche Firmen in der Region Flagge –  in größerem  Stil in Ägypten.</p>
<p>In  noch bescheidenem Maß, aber unaufhaltsam  zunehmend ist diese Region rund um das  östliche Mittelmeer Teilnehmer  der globalen Wirtschaft – und damit steigt die  Notwendigkeit, sich mit  Bildungs- und Wirtschaftsstrukturen sowie der Vielfalt  der Kulturen in  der MENA-Region auseinanderzusetzen.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Syrien</strong></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://eddapulst.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/syrieneins.jpg"><img class="size-full wp-image-10 alignleft" title="syrieneins" src="http://eddapulst.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/syrieneins.jpg" alt="Edda Pulst Teja Finkbeiner Aleppo" width="330" height="186" /></a></td>
<td align="justify" valign="top">In  Syrien gilt  Religi- onsfreiheit – die meis- ten Syrer bekennen sich zum sunnitischen Islam.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://eddapulst.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/syrienzwei.jpg"><img class="size-full wp-image-11 alignleft" title="syrienzwei" src="http://eddapulst.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/syrienzwei.jpg" alt=" Edda Pulst Teja Finkbeiner Syrien" width="330" height="186" /></a></td>
<td align="justify" valign="top">Ein Drittel der Einwoh- ner der  Stadt Aleppo sind Christen.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://eddapulst.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/syriendrei.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-12" title="syriendrei" src="http://eddapulst.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/syriendrei.jpg" alt="Edda Pulst Teja Finkbeiner Maalula" width="330" height="248" /></a></td>
<td align="justify" valign="top">In  Maalula, 50 km nördlich von Damaskus, spricht man Aramäisch,  die Sprache Jesus  und seiner Jünger.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://eddapulst.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/syrienvier.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-13" title="syrienvier" src="http://eddapulst.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/syrienvier.jpg" alt=" Edda Pulst Teja Finkbeiner Syriatel MTN Mobilfunk" width="330" height="186" /></a></td>
<td align="justify" valign="top">Der  Handyboom in Syrien ist ungebrochen. Die Mobilfunkanbieter  Syriatel und MTN  haben mit vielen europäischen Mobilfunkgesellschaften Roamingverträge abge- schlossen.</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Jordanien</strong></td>
</tr>
<tr></tr>
<tr>
<td><a href="http://eddapulst.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/jordanien.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-14" title="jordanien" src="http://eddapulst.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/jordanien.jpg" alt="Edda Pulst Teja Finkbeiner Amman Hochschule" width="330" height="248" /></a></td>
<td align="justify" valign="top">In  Jordanien liegt die Analphabetenrate bei 9%. Jordanien, ein Land mit 5,5 Mio.  Ein- wohnern, besitzt im- merhin mehr als  20 Universitäten – mehr als die Hälfte  der Stu- dierenden sind Frauen.  Seit 2005 bildet die deutsch jordanische Fachhochschule  (GJU)  Ingenieure, Betriebs- wirte und Architekten aus.</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Ägypten</strong></td>
</tr>
<tr></tr>
<tr>
<td><a href="http://eddapulst.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/aegypteneins.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-7" title="aegypteneins" src="http://eddapulst.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/aegypteneins.jpg" alt="Edda Pulst Teja Finkbeiner Sphinx" width="330" height="248" /></a></td>
<td align="justify" valign="top">Die  technische Leistung der Menschheit vor fast viertausend Jahren be- stand darin, aus   2,5 Mio Steinblöcken zu je 2500  Kilogramm  eine Pyramide zu errichten. 20 Jahre lang haben 100.000 Menschen jährlich 3 Monate daran gearbeitet.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://eddapulst.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/aegyptenzwei.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-15" title="aegyptenzwei" src="http://eddapulst.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/aegyptenzwei.jpg" alt="Edda Pulst Teja Finkbeiner Ägypten Mobilfunk" width="330" height="248" /></a></td>
<td align="justify" valign="top">Heute  ist die Technik miniaturisiert und in den globalen Realitäten  angelangt:  Ägypten verfügt über ein modernes 3G-Mobil- funknetz –  drei Provi- der teilen sich  den ständig wachsenden Markt.</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Libyen</strong></td>
</tr>
<tr></tr>
<tr>
<td><a href="http://eddapulst.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/libyeneins.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-16" title="libyeneins" src="http://eddapulst.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/libyeneins.jpg" alt="Edda Pulst Teja Finkbeiner Libyen" width="330" height="248" /></a></td>
<td align="justify" valign="top">Libyen  ist mehr als Gaddafi.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://eddapulst.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/libyenzwei.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-17" title="libyenzwei" src="http://eddapulst.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/libyenzwei.jpg" alt="Edda Pulst Teja Finkbeiner Libyen" width="330" height="248" /></a></td>
<td align="justify" valign="top">Libyen gehört zu den  reichsten Ländern Afri- kas. Der Reichtum  kommt aus dem Boden. Fünfundneunzig Pro- zent der Devisenein- nahmen  stammen aus Erdöl und Erdgas. Libyen ist  Deutschlands wichtigster außereuro- päischer Rohöllieferant.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Offshore und Onshore</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 16:14:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Länder]]></category>
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		<description><![CDATA[(nachfolgender Text ist ein Auszug aus @Firmenwelten – Länder- Netze-Fakten, S. 36…Eul-Verlag 2009.) Die Bedeutung der Begriffe Offshoring und Onshoring, die im Zusammenhang mit Prozessen der Globalisierung eine Rolle spielen, wollen wir zunächst an einem Beispiel erläutern und später verallgemeinerte Definitionen anbieten. Auf der Karibikinsel Trinidad sind bereits über ein Dutzend chemische Großanlagen in Betrieb. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(nachfolgender Text ist ein Auszug aus @Firmenwelten – Länder- Netze-Fakten, S. 36…Eul-Verlag 2009.)</p>
<p>Die Bedeutung der Begriffe Offshoring und Onshoring, die im Zusammenhang mit Prozessen der Globalisierung eine Rolle spielen, wollen wir zunächst an einem Beispiel erläutern und später verallgemeinerte Definitionen anbieten.<br />
Auf der Karibikinsel Trinidad sind bereits über ein Dutzend chemische Großanlagen in Betrieb. Und das Bauen nimmt kein Ende. Derzeit entstehen zwei neue Anlagen, eine für Ammoniak, die andere für Melamin. Dem Laien wird es ein ewiges Rätsel bleiben, wie aus diesem Gewirr von Röhren, Kesseln und Ventilen mit hochkomplexer elektronischer Steuerung eines Tages täglich 4.300 Tonnen Flüssigdünger oder im anderen Fall 180 Tonnen Melamin herauskommen sollen. Es wird, es muss funktionieren, denn der Bedarf an diesen Stoffen ist groß. Die Weltjahresproduktion von Ammoniak, sicher eines der wichtigsten chemischen Produkte, liegt bei 125 Millionen Tonnen. Da Ammoniak Ausgangsstoff für Stickstoffdünger ist, rechnet man wegen der Modernisierung der Landwirtschaft in Entwicklungsländern mit steigender Nachfrage. Ungefähr eine Million Tonnen Melamin pro Jahr braucht die Industrie: Die Möbelbauer für die Herstellung von Spanplatten und harten Oberflächen zum Beispiel oder die Auto- und Flugzeugindustrie für Lacke und nicht brennbares Material bei Polsterungen. Hier liegt die geschätzte Steigerung der Nachfrage bei sechs Prozent. Methanol, das als Kraftstoff oder Kraftstoffzusatz Anwendung findet, wird schon seit Jahren auf Trinidad in großen Mengen produziert und nach USA und Europa exportiert. (weiter auf Seite 37)</p>
<table align="center">
<tr>
<td><img src="http://eddapulst.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/08/methanolanlage.jpg" alt="" title="methanolanlage" width="326" height="245" class="aligncenter size-full wp-image-283" /></td>
</tr>
</table>
<table align="center">
<tr>
<td>Methanolanlage</td>
</tr>
</table>
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		<title>Aufrüstung in Sachen Bildung: Die Golfregion</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 13:53:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[(Teja Finkbeiner, Edda Pulst: Auszug eines Beitrags für die Rheinische Post vom 8.12.2007) Die Spatzen pfeifen es von den Dächern – nichts geht mehr ohne Bildung im Zeitalter zusammenrückender Märkte. Dies gilt besonders für ein Land ohne natürliche Ressourcen wie Deutschland, das hauptsächlich mit Technik und Dienstleistung seinen Wohlstand verdient. Auf Bildung setzen aber auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Teja Finkbeiner, Edda Pulst: Auszug eines Beitrags für die Rheinische Post vom 8.12.2007) </em></p>
<p>Die Spatzen pfeifen es von den Dächern – nichts geht mehr  ohne Bildung im Zeitalter zusammenrückender Märkte. Dies gilt besonders  für ein Land ohne natürliche Ressourcen wie Deutschland, das  hauptsächlich mit Technik und Dienstleistung seinen Wohlstand verdient.  Auf Bildung setzen aber auch Länder in der Golfregion, wo der Reichtum  aus dem Boden sprudelt. Ob Emir, Scheich oder Sultan, die Herrscher auf  der Arabischen Halbinsel haben längst begriffen, dass eines Tages die  Ölquellen versiegen. Die Monarchen in den weißen Gewändern wissen genau  was sie wollen: &#8220;Effizienz und Effektivität der Hochschulbildung.&#8221;</p>
<table align="center">
<tbody>
<tr>
<td><img class="aligncenter size-full wp-image-97" title="080509_1230_TejaFinkbei1" src="http://eddapulst.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/080509_1230_TejaFinkbei1.gif" alt="Edda Pulst Teja Finkbeiner Dubai" width="404" height="304" /></td>
</tr>
<tr>
<td align="center">Burgh al Arab &#8211; das Wahrzeichen Dubais</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Stippvisite im Emirat</strong><br />
Futuristisch, was zu beiden Seiten des Dubai Creek, jenes schmalen Meerarmes des Persischen Golfs in den Wüstenhimmel ragt. Das 321m hohe Hotel Burj Al Arab und der Turm von Dubai, 700 Meter hoch, sind die alles überragenden Symbole des Fortschritts. Das Emirat ist ein Staat der Superlative. Gewagte architektonische Bauwerke, eine hypermoderne Glitzerwelt mit 6-spurigen Straßen, Technologieparks, Bürotempel und Banken. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch im Bereich Bildung nicht gekleckert sondern geklotzt wird. Im Riesencampus des &#8220;Dubai Knowledge Village&#8221; studieren derzeit zehn Tausend Stundenten und schon bald soll sich ihre Zahl verdoppeln. In den zwei Dutzend Zweigstellen von internationalen Universitäten, die sich dort eingenistet haben, läuft das Geschäft mit Forschung und Lehre auf Hochtouren. Dabei zählt dieses zweitgrößte der sieben Emirate nur 1,37 Millionen Einwohner. und davon sind 85 Prozent Ausländer. Die meisten dieser ungelernten, unzureichend abgesicherten Arbeitsmigranten kommen aus Indien, Pakistan und Bangladesch. Solange sie ihre schlecht bezahlte Arbeit haben, dürfen sie bleiben. Von den Segnungen der höheren Bildung profitieren lediglich eine Minderheit von ca. 200 000 Einheimischen und eine Schar ausländischer Spezialisten.<br />
Petro-Dollars machten dieses ungezügelte Wachstum möglich. Aber man täusche sich nicht. Inzwischen hat die Wirtschaft eine solche Eigendynamik entwickelt, dass nur noch 7% des Bruttoinlandsprodukts vom Öl kommen. Freihandelszonen und weitgehende Steuerfreiheit locken erfolgreich private Investoren. Ob im Bereich Bildung, Bauwirtschaft, Tourismus &#8211; die Grenzen des Wachstums sind nicht zu erkennen.</p>
<p><strong>Oman</strong><br />
&#8220;Nur Allah weiß was vorgeht in Oman&#8221;, sagt ein arabisches Sprichwort. Und immer noch geheimnisvoll ist das Treiben im Dämmerlicht der Souks, das Leben zwischen den Palmen der Wadis und die Fischerei an der Küste des Arabischen Meeres. Auch in den unendlichen Weiten der Wüste und den schroffen Bergen bestimmt noch häufig die Natur den Rhythmus der Menschen. Aber es hat sich viel verändert bei den Söhnen der Wüste, seit ein behutsamer Reformer vom Sultansthron die Geschicke des Landes bestimmt. Endgültig vorbei die Zeit der Isolation und wirtschaftlichen Stagnation. Sultan Quaboos Ibn Said, 1970 durch eine Palastrevolution an die Macht gekommen, investiert die Ölgelder konsequent in die Entwicklung des Landes, wohl wissend dass der Reichtum nur noch ca. zehn Jahre aus dem Sandboden kommt und dann zählt vor allem das Wissen in den Köpfen. Heute bringen Busse die Kinder aus des entlegensten Winkeln des Landes in die Schulen, in Muscat und Nizwa gibt es Neugründungen von Universitäten. Vermehrt gefragt: Bildung &#8220;Made in Germany&#8221;. OGTech, Oman-German University of Technology heißt die Dependance der RWTH Aachen in der Hauptstadt Omans. Die Eliteuniversität stellt Professoren und Curriculum, der Staat Oman, Sponsoren und die studierenden Omanis bezahlen. &#8220;Dafür bekommen sie Bildung auf einem Niveau, das globalen Ansprüchen genügt&#8221;, erklärt Christoph Hilgers, Vizerektor und Mann an der Spitze der omanischen Bildungsfront, der zusammen mit der akademischen Direktorin Barbara Stäuble diese Universität innerhalb kürzester Zeit aus dem Boden gestampft hat. &#8220;An den Qualitätsstandards lassen wir nicht rütteln&#8221;, so Hilgers, &#8220;über die Wege zum Ziel &#8220;Bachelor,-Master&#8221; mussten wir uns etwas einfallen lassen. In sogenannten Foundations-Programmen werden die omanischen Studenten erst einmal auf deutsches Abiturniveau getrimmt.&#8221;<br />
&#8220;Es sei an der Zeit&#8221;, so Scheikh Mohammed bin Raschid al Maktoum, Premier der Vereinigten Arabischen Emirate, &#8220;das Bewusstsein für das Wissen in der arabischen und islamischen Welt wieder zu beleben.&#8221;<br />
Auf der arabischen Halbinsel will dabei keiner auf das Know How der Ungläubigen verzichten.</p>
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		<title>IT gegen Klimaerwärmung und Flutkatastrophen</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Aug 2007 17:51:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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		<category><![CDATA[Ressource]]></category>
		<category><![CDATA[Nepal]]></category>

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		<description><![CDATA[(Teja Finkbeiner: Auszüge dieses Textes wurden am 18.8.07 in der Rheinischen Post abgedruckt.) 150 Wissenschaftler entwickeln ökologische Vorwarnsysteme, registrieren und planen den Verbrauch von Brennholz und Wasser, kümmern sich um die Verbesserung der allgemeinen Lebens- und Arbeitsbedingungen. GCC arbeitet seit langem mit ICIMOD in Kathmandu zusammen. Im Süden von Kathmandu, der „Stadt der Tempel und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Teja Finkbeiner: Auszüge dieses Textes wurden am 18.8.07 in der Rheinischen Post abgedruckt.)</em></p>
<p><em>150 Wissenschaftler entwickeln ökologische Vorwarnsysteme, registrieren und planen den Verbrauch von Brennholz und Wasser, kümmern sich um die Verbesserung der allgemeinen Lebens- und Arbeitsbedingungen. GCC arbeitet seit langem mit ICIMOD in Kathmandu zusammen.</em></p>
<p>Im Süden von Kathmandu, der „Stadt der Tempel und Götter“, liegt Godavari. Sehenswert der Naturpark &#8211; und beliebt das Godavari Village Resort. Dahin fliehen die Begüterten aus Nepals Hauptstadt und die Reichen aus Indien vor der dampfigen Sommerhitze. Viele Weltweit-Touristen verbringen einige Tage in dieser freundlichen Umgebung, bevor sie ins Himalayaabenteuer starten, um im Anschluss Erholung zu finden von den Strapazen der dünnen Luft der hohen Berge. Bei gekühlten Getränken genießen sie den Blick in dieses verträumte Tal mit Terrassenfeldern, einzelnen Gehöften und einem Bach, an dem bunt gekleidete Frauen Geschirr und Kleidung waschen. Wenn auch den meisten Einheimischen, die an der Armutsgrenze leben, der Zutritt verwehrt bleibt ins „Erholungsdorf“, so bringt es den Leuten im Ort, den Zulieferern, Taxifahrern doch einigen Wohlstand.<br />
Fraglich, ob das so bleiben wird. Denn &#8211; unglaublich aber wahr, in diese ländliche Idylle hat man sechs Ziegelfabriken gebaut. Aus den Schornsteinen dieser primitiven Fabriken kommt dunkler übel riechender Qualm, der sich bei feuchtem Wetter über Godavari ausbreitet.</p>
<p>Unweit dieser nepalesischen Bausünden in neuem Gebäude liegt das „ICIMOD“, das „International Centre for Integrated Moutain Development“.</p>
<table align="center">
<tr>
<td><img src="http://eddapulst.de/wordpress/wp-content/uploads/2007/08/71.jpg" alt="" title="7[1]" width="463" height="300" class="aligncenter size-full wp-image-265" /></td>
</tr>
</table>
<p>(Abb. „Gletscherabschmelzung“: Die Klimaerwärmung führt zu schnellerer Gletscherschmelze. Auslaufende Gletscherseen zerstören Kulturland. Flutvorhersage: Ein Thema bei ICIMOD.)</p>
<p>Seit 1983 forscht dieses renommierte Institut für das UNO Umweltnetz „UNEP“ in der Hindu Kush-Himalaya-Region.<br />
Ob es um Klimaveränderung, Gletscherabschmelzung, Tourismus, Kultur in weitestem Sinn oder Bildung geht &#8211; die meist mobilen international besetzten Teams erzeugen eine unglaubliche Datenflut. „Aus Afghanistan, Bangladesh, Bhutan, China, Indien Myanmar Pakistan und natürlich Nepal liefern unsere Wissenschaftler digitalisiert Berichte, Bilder und Filme über ihre Forschungsergebnisse in die Zentrale nach Kathmandu“, erläutert ein Mitarbeiter von MENRIS, der IT-Abteilung von ICIMOD. Ihr Leiter Basanta Shrestha, auch Gastdozent der Universität Lhasa, ergänzt: „Bei uns laufen nicht nur die Fäden zusammen, sondern wir haben auch viele Kommunikations- und Koordinationspobleme zu lösen, die nicht ausbleiben bei der Vielzahl der Aktivitäten. Um nur einige zu nennen: Unsere 150 Wissenschaftler entwickeln ökologische Vorwarnsysteme, registrieren und planen den Verbrauch von Brennholz und Wasser, kümmern sich um die Verbesserung der allgemeinen Lebens- und Arbeitsbedingungen. Mein Kerngeschäft und das meiner fünfundzwanzig Mitarbeiter besteht daraus, die IT auf den neuesten Stand zu bringen und Ordnung zu halten in den Datenbanken. Auch wichtig für uns: Eine wirksame Außendarstellung, denn wir sind angewiesen auf die Gelder von Sponsoren; die wollen wissen, was wir tun.“<br />
Diese IT-Abteilung in Blickweite der eisstarrenden Himalayaberge in einer der ärmsten Länder der Welt, ist ein wahres Eldorado für anwendungsorientierte Wirtschaftsinformatik. Modernste elektronische Werkzeuge wie Groupware, die Software für Wissensmanagement, Kooperation und Kommunikation, kommen hier zum Einsatz. Jede mit diesen Themen befasste Bildungseinrichtung kann sich glücklich schätzen, wenn sie Partnerschaft mit ICIMOD/MENRIS pflegen kann. Das Groupware Competence Center (GCC) gehört dazu. Seit 2002 besteht die Arbeitsbeziehung. Und weil GCC und ICIMOD bereits eingebunden sind in dynamische Netzwerke, ergeben sich daraus immer wieder neue Perspektiven. So hat man neuerdings beschlossen noch näher zusammen zu rücken. Mit Web 2.0, den IBM-Produkten „Connections“, „QuickR“ und „Sametime“ soll experimentiert werden. Davon profitieren das Institut und Studenten gleichermaßen.</p>
<p>Nach wie vor steht es interessierten mutigen Studierenden offen, einen Teil ihres Studiums an dieser exklusiven „Anwenderfront“ zu verbringen. Wer hingeht sollte fit sein in Domino Notes und verwandter IT und die Bereitschaft mitbringen, interdisziplinär in fremder Kultur an brennend aktuellen Themen zu arbeiten. Schonräume gibt es wenig in diesem Land mit seinen 24 Millionen Einwohnern, davon über die Hälfte Analphabeten. Der Student muss einkalkulieren, mit den häufig unbequemen Realitäten eines sogenannten „failed state“, „gescheiterten Staates“, konfrontiert zu werden. Denn das kleine Land zwischen den Riesen Indien und China hat große Sorgen. Politische Unruhen, eine schwache Regierung, das undurchlässige hinduistische Kastensystem, dazu noch die Probleme ausgelöst durch den Prozess der Globalisierung, schwächen das wirtschaftlich ohnehin schwache Nepal noch mehr.</p>
<table align="center">
<tr>
<td><img src="http://eddapulst.de/wordpress/wp-content/uploads/2007/08/201.jpg" alt="" title="20[1]" width="452" height="300" class="aligncenter size-full wp-image-267" /></td>
</tr>
</table>
<p>(Abb. Das neue Gebäude des ICIMOD. Hier befindet sich das „Gehirn“ des Instituts, die IT-Abteilung.)</p>
<p>Quelle Bilder: ICIMOD, Kathmandu</p>
<p>Zehn Jahre lang führten maoistische Guerilla einen erbitterten „Volkskrieg“, der über 10.000 Menschen das Leben kostete. In den engen Gassen von Thamel, wo Besucher aus aller Welt die Nepalesen vorwiegend als gewiefte Verkäufer von Klunker, Tigerbalsam und Ghurkamesser erleben, zeigen die Maoisten Flagge. Mit „Hammer und Sichel“ auf rotem Grund, Bilder von Marx und Lenin und eifrigen Parteigenossen, deren Parolen aus Megaphonen dröhnen, präsentieren sich die Revolutionäre. Inzwischen ist es etwas ruhiger geworden. Der unbeliebte König ist nach dem Volksaufstand vom letzten Jahr so gut wie entmachtet. Das 330-köpfige Übergangsparlament, davon 83 Maoisten, und eine Interimsregierung, darunter fünf maoistische Minister, bestimmen derzeit Nepals Geschicke. Im Herbst diesen Jahres soll eine verfassungsgebende Versammlung über Nepals künftiges politisches System entscheiden.</p>
<p>Mr. Shrestha, der Leiter von MENRIS, der sich aufrichtig freut auf die deutschen Studierenden, war übrigens bestens vertraut mit den chaotischen politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen seiner liebenswerten Heimat. Er hatte auch die Erklärung parat, wie es passieren konnte, dass vor dem noch florierenden Godavari Village Resort die Schlote rauchen: „Wer in Nepal in gewissen Regionen einen Grund erwirbt, kann damit machen was er will.“ Flächennutzungspläne sind derzeit in Nepal noch unbekannt.<br />
(Auszüge veröffentlicht in der RP am 18.8.07)</p>
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